Für Eltern zur Pflege von Kinderzähnen

Der Superheld  von Odol-med3, Billy und Lilly feuern Milky an, der eine Zahnbürste als Gewicht stemmt.

Die Pflege der Zähne unserer Kleinsten ist eine große Verantwortung – und das schon ab dem allerersten Milchzahn, der durchbricht.

Warum Milchzähne besondere Pflege benötigen

Milchzähne sind die ersten Zähne eines Babys, die in der Regel im Alter von 6 bis 12 Monaten durchbrechen. Der Zahnschmelz dieser kleinen Zähne ist rund 50 Prozent dünner als bei den bleibenden Zähnen. Das macht ihn insbesondere bei zuckerhaltiger Ernährung anfälliger für Karies.

Im Alter von 6 bis 12 Monaten beginnen Babys in der Regel damit, auch andere Nahrungsmittel als Mutter- oder Folgemilch zu sich zu nehmen. Dabei handelt es sich um einen aufregenden Meilenstein. Umso wichtiger ist es zu berücksichtigen, dass bestimmte Nahrungsmittel und Getränke zu Karies führen können. Babys sollten daher von Anfang an keine zuckerhaltigen Getränke erhalten und auf keinen Fall in einer Nuckelflasche. Zur Schlafenszeit, also nach dem Zähneputzen, sollte nur noch Wasser getrunken werden, um die Zähne in der Nacht vor Zuckersäuren zu schützen.*

Tipps fürs Putzen kleiner Zähne

  • Seit Juli 2019 gibt es zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen. Die erste findet statt, sobald der erste Milchzahn durchbricht. Das geschieht in der Regel im Alter von etwa 6 Monaten. Da Karies bei Milchzähnen schneller voranschreiten kann als bei den bleibenden Zähnen, hat der Zahnarzt die Möglichkeit, Ihnen wichtige Ratschläge zu geben und mögliche Probleme zu erkennen, bevor ein wirklicher Schaden entsteht. 
  • Im Alter von 3 Jahren sollte das Milchzahngebiss vollständig sein. Die Milchzähne sind nicht nur zum Essen, Sprechen und Lächeln wichtig, sondern auch für eine gesunde Entwicklung des Kiefers und später für die korrekte Position der bleibenden Zähne. Die Milchzähne gesund zu halten, ist daher essenziell wichtig.

Die Wackelzahnphase – der Wechsel zu den bleibenden Zähnen beginnt

Um das 5. oder 6. Lebensjahr herum beginnt sich das Wechselgebiss auszubilden. Dabei werden die bleibenden Zähne des Kindes allmählich durchbrechen und die 20 Milchzähne nach und nach durch größere und stärkere bleibende Zähne ersetzen. Während dieser Zeit macht die Mischung aus großen Zähnen, kleinen Zähnen und dazwischenliegenden Lücken das gründliche Zähneputzen zur Herausforderung. Aus diesem Grund gibt es eine Reihe von spezialisierten Zahnpflegeprodukten, die das Zähneputzen während dieser Übergangsphase erleichtern. 

Ein gesunder Mund beginnt zu Hause. Wenn Kinder frühzeitig gute Ess- und Zahnputzgewohnheiten etablieren, verwandeln sich ihre ursprünglich kleinen Milchzähne in ein strahlend gesundes Lächeln, das sie ein Leben lang begleiten wird.

*Quelle Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege (DAJ). Empfehlungen Frühkindliche Karies, Stand März 2020.Zurück nach oben